Das Geleucht der Bergleute

Während Säumer und Sackzieher bei ihrer Tätigkeit das Tageslicht ausnützten, erforderten die Arbeiten im Berg künstliche Beleuchtung.

Zu Beginn der Bergbautätigkeit in unseren Gegenden war der "Kienspan" das gängigste Geleucht. 

Kienspäne aus der Zinkwand        Foto:W.Hoffmann

Die Ruß- und Rauchentwicklung waren dabei genauso nachteilig, wie die relativ kurze Brenndauer.


Abgelöst wurde der Kienspan durch die sogenannte "Unschlittfunzel" auch "Froschlampe" genannt. Es handelte sich dabei um kleine Öllampen, die mit Unschlitt ( Inslert - Rinderfett ) gefüllt waren. Als Docht in den Lampen wurden Tiersehnen oder Därme verwendet. In weiterer Folge dienten Laternen oder auch nur Kerzen zur Beleuchtung.

Im Zuge des letzten Abbauversuches um 1920 kamen bereits "Karbidlampen" zum Einsatz.

Deren Füllung aus Wasser und Calciumkarbid ergibt Acetylen, welches eine helle, dauerhafte Flamme garantiert.

Karbidlampe von 1914


Eine Seite zurück

               Lungauer Erzwege             
Die Lungauer Bergbau-Geschichte online
© TAURACHSOFT

zur Startseite