Bergbau am Fanningberg

Bei Probebohrungen für ein geplantes Uranium-Bergwerk ist man verschiedentlich auf alte Stollen gestoßen. Was man aber seinerzeit dort abgebaut hat oder ob es auch nur Versuche gewesen sind, das läßt sich oberflächlich nicht mehr feststellen. 

Im Zusammenhange damit stand offenbar auch jener Gedenkstein am Westende des sogenannten „Froa-Mooses". Es handelt sich um eine beiläufig rechteckige Steinplatte, die drei eingemeißelte Kreuze aufweist und im Graben bei der dortigen Wasserquelle liegt. 

Wie der Schitterbauer am Fanningberg aus alter Überlieferung mitteilt, soll das die einzige Quelle auf dieser Höhe sein, die nie versiegt und auch im Winter fortfließt. Die Knappen jenes Bergwerkes waren daher auf diese Quelle angewiesen. Und da seien einmal im Winter drei Knappen beim Wasserholen erfroren. An dieses Unglück soll der einsame Gedenkstein auf dieser Höhe erinnern. 

Aus der Ort-Chronik von Weisspriach

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