Die Lungauer Bergbau-Chronik
nach Max Ritter von Wolfskron

Teil 1: von 1354 bis 1392

Jahr Informationen Quelle (*)
1354
Hansen Poin und Anderlein Schrot, beide Bürger von Judenburg, wird vom Bischof Ortholoph der Bergbau in der Mur, St.Michael (und außerdem noch die Erze in der Gastein, zu Katz, Walentin, Gmünd und Sachsenburg) für 3.000 fl. auf 3 Jahre verliehen
U.A.
1377 Hansen Goldlein und Conrad Decker von Judenburg werden von Erzbischof Pilgrin die Bergbaue in der Mur und St.Michael (und außerdem die Erze von in der Gastein und Rauris nebst Frohn, Wechsel Berg- und Landgericht, Katz, Walentin und Sachsenburg und die Salzburger Münze auf 2 Jahre um 3200 fl. guldein Pfenning verliehen.
U.A.
1384 Hansen Goldlein und Conrad Decker wird dieser Contract von Erzbischof Pilgrin verlängert, aber die Münze in Salzburg abgenommen, dafür die Pacht auf sämtliche Bergbaue im Salzburgischen gegen Erlag von 4500fl. auf 2 Jahre verliehen.
Später hingegen ward derselbe nicht mehr erneuert.
U.A.
1392 Hans Schmidinger stellt am St.Oswaldstag 1392 einen Revers aus, die Verarbeitung des Hüttrauchs Niemanden zu lehren und seine Kunst nicht außer Landes zu betreiben.
U.A.

(*) Quellen-Angaben lt. Wolfskron:
I – IV = Faszikel der Bergwesensregistratur B = berghauptmannschaftliche Akten
M = Akten des Pflegegerichtes St.Michael T = Akten des Pflegegrichtes Tamsweg
U.A. = Th. von Kleinmayers unparteiische Abhandlungen

[ weitere Jahrgänge ]

Quelle: "Mitteilungen der Gesellschaft für
Salzburger Landeskunde, Band 24, Jahrgang 1884"
Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Rainer Wilflinger (GfSL)
Erfasst von Christina Hofmann, Tamsweg

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