Die Lungauer Bergbau-Chronik
nach Max Ritter von Wolfskron


Max Reichsritter von Wolfskron (1841-1903) war ein k.u.k. Bergbeamter, der sich als einer der Ersten mit der Geschichte des Bergbaus in Tirol und Salzburg befasste.

In seiner 1884 in Salzburg erschienen Abhandlung "Zur Geschichte des Lungauer Bergbaues mit besonderer Berücksichtigung von Ramingstein und Schellgaden" beschäftigte er sich sehr ausführlich mit der Lungauer Bergbaugeschichte.

Eigentlich wollte er ursprünglich ein Buch über den gesamten Salzburger Bergbau verfassen aber "mir wurde beim Anblick der riesigen Bergwesenregistratur des hiesigen k.k. Regierungsarchives sofort inne, dass die Arbeit mehrerer Jahrzehnte kaum ausreichen dürfte, um diese Schätze zu bewältigen. Und so beschloss ich wenigstens einen kleinen Teil derselben zu heben und entschied mich aus mehrfachen Gründen für den Lungau".

Dazu sichtete er unzählige Akten wie zum Beispiel die Faszikel der Bergwesensregistratur, berghauptmannschaftliche Akten, Akten des Pflegegerichtes St.Michael, Akten des Pflegegerichtes Tamsweg und viele andere vergleichbare Quellen.

Sein Werk beginnt mit dem Informationen aus dem Jahr 1354 und endet mit dem Jahr 1802. Seine Ausführungen über die Baue und die bewirtschaftenden Gewerken sind so präzise, dass auch heute noch Bergbauhistoriker gerne auf die von ihm erfassten Daten zurückgreifen.

Doch damit nicht genug: er verfaßte mehrere ähnliche Werke auch über andere Bergbaugebiete.


Auszüge aus seiner Chronik

Teil 1: von 1354 bis 1392
Teil 2: von 1435 bis 1550
Teil 3:  von 1553 bis 1569
Teil 4:  von 1570 bis 1579
Teil 5:  von 1580 bis 1599
Teil 6:  von 1600 bis 1624 
Teil 7:  von 1626 bis 1649
Teil 8:  von 1650 bis 1699 
Teil 9:  von 1700 bis 1725
Teil 10:  von 1726 bis 1750 
Teil 11:  von 1751 bis 1769 
Teil 12:  von 1770 bis 1799 
Teil 13:  von 1800 bis 1802
Teil 14:  Die Bergwerksbeamten im Lungau


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