Bergbau am Seekar

Die Silber-, Blei-, Nickel- und Kobalterze der Schladminger Tauern wurden überwiegend in Richtung Ennstal abgefördert und in den Schmelz­hütten bei Schladming verarbeitet. Der ehemalige Silber- und Kupferbergbau am Seekar, im Gemeindegebiet von Untertauern, wird 1515 erstmals erwähnt, doch schon 1682 aufgelassen. 1801 und 1802 versuchte der Silber- und Bleibergbau Ramingstein, den Betrieb wieder aufzunehmen, aber wegen der unruhigen politischen Verhältnisse musste dieser Plan wieder aufgegeben werden.


Anlagen im Seekar, 1917

Die Betriebsära der Silber- und Kupfergewerkschaft Seekar begann 1870 und ende­te 1923. 1925 erwarb die Sektion "Austria" des Deutschen und Österreichischen Alpenvereines das Gelände und baute das Berghaus, das sich bereits im Stadium des Umbaues zu einem Sporthotel befand, zu einem Bergsteiger- und Wintersportzentrum ("Seekarhaus") aus.

 

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