Bergbaugebiet Seekar
Geographische Lage

Der ehemalige Silber- und Kupferbergbau am Seekar befindet sich im Gemeindegebiet von Untertauern, am Radstädter Tauern, nordöstlich von Obertauern, zwischen Seekarspitze (2350 m), Seekareck (2217 m), Wurmwand (2195 m), Hundskogel (2238 m), Grünwaldsee (1935 m) und Hundsfeldsee (1785 m).

Das eben erwähnte Bergbaugebiet Seekar ist vom heutigen Wintersportzentrum Obertauern bzw. der Paßhöhe von der Radstädter Tauernpaßstraße über eine Zufahrtsstraße zum Wintersportgebiet Seekar über das ehemalige Dr.-Theodor-Körner-Haus, Seekarhaus und Kringsalm erreichbar.

Vom Seekarhaus in 1797 m, dem ehemaligen Berg- bzw. Knappenhaus der Silberund Kupfergewerkschaft ausgehend, lassen sich die Bergbauspuren anhand von teils offenen, aber größtenteils verbrochenen Stollenmundlöchern, Tageeinbauten und Haldenstürze samt Berghausruinen bis in 2200 m Richtung Seekarspitze und Wurmwand verfolgen.

Bemerkenswert ist der unmittelbar beim Seekarhaus gelegene Emilstollen, mit seiner heute noch erkennbaren vorgelagerten Stollenhalde. Oberhalb sind noch deutlich die Fundamente eines Pulverturmes samt kleinem umliegenden Derberzhaufen erkennbar.

 

[ Historische Fotos ] [ Historische Dokumente ]

 

Aus dem Buch "Bergbau Seekar und die touristische Entwicklung Seekar-Obertauern"
Mit freundlicher Genehmigung von Fam. Krings, Seekarhaus Obertauern


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