Erztransport

Obwohl die Bergwerke in großer Höhe lagen, wurde das ganze Jahr hindurch Eisenerz gefördert, das zur Verhüttung nach Bundschuh hinunter gebracht werden musste. Daher waren je nach Jahreszeit unterschiedliche Transportarten notwendig.

In der schneefreien Zeit verwendete man Ochsen- oder Pferdefuhrwerke. Der hohen Beanspruchung entsprechend mussten solide Erzwege angelegt und erhalten werden, die so aufwändig in der Almwirtschaft nie gebräuchlich waren.

Während der Wintermonate wurde der Erztransport mit Schlitten und/oder Sackzug bewerkstelligt. Dazu füllte man das Erz in Säcke aus Schweinshaut, die, zu einem Zug zusammengebunden, in eigens dafür präparierten Sackzugriesen (etwa mit einer Rodelbahn vergleichbar) zu Tal befördert wurden. 


Vorne saß der Sackzieher und lenkte den Sackzug. Die entleerten Säcke wurden von kräftigen Hunden wieder zu den Bergwerken hinauf getragen.

Sowohl ein Erzwagen als auch ein Erzschlitten sind im Hochofen-Museum Bundschuh zu besichtigen.

Sackzug


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