Erzabbau und Förderung

Drei der fünf  Eisenerzlager am Altenberg wurden durch mehrere Stollen erschlossen und abgebaut.

Altenbergschnitt

Vortrieb und Erzabbau waren bis ins 17. Jahrhundert hinein reine Handarbeit. Zur Hauptsache wurden Schlägel und Eisen, die auch heute noch Symbol für Bergbau sind, eingesetzt. Zum Herausarbeiten großer Gesteinspartien benutzte man Eisenkeile, die man in Klüfte und Felsspalten trieb.

Keileintreiben

Um das Gestein mürbe zu machen und leichter herausbrechen zu können, brannte man vor Ort Holzstöße ab (Feuersetzarbeit). Durch die Hitzeentwicklung entstanden im Fels große Spannungen, die zu einer Auflockerung führten.

Erst ab etwa 1706 wurde zum Sprengvortrieb Schwarzpulver verwendet, ab 1870 Dynamit. Die Löcher zur Aufnahme des Sprengstoffes mussten auch weiterhin händisch gebohrt werden, üblicherweise im Zweimann-Betrieb.

Truhenläufer

Um das gewonnene Erz und das taube Gestein nicht mehr heraustragen zu müssen, verwendete man ab dem 16. Jahrhundert  Grubenhunte, kleine vierrädrige Wagen, die geschoben wurden. Zur Verringerung des Rollwiderstandes liefen die Hunte auf einem Gestänge aus Holzpfosten.


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