Lageplan der Bergbaureviere bei Ramingstein

Viele Stollen durchziehen das Gebirg rund um Raminstein - hier eine kleine Auswahl:

Stollen Nr. 1:
Das Mundloch des Fundgruben-Unterbaues liegt in 1.075 m unmittelbar am Berghang hinter Burg Finstergrün. Gegenwärtig dient der als Wasserlösungsstollen angelegte, etwa 300 m nach Südosten aufgefahrene Stollen der Wasserversorgung der Burg.

Stollen Nr. 2:
ist nur ein Einbau von geringer Längserstreckung, der vermutlich die weniger bedeutsamen Siebenschläferbaue unterfahren sollte, aber frühzeitig zur Einstellung kam.

Stollen Nr. 3:
Das Mundloch der Fundgrube ist in 1.150 m unmittelbar am Steig der von Burg Finstergrün nach Osten führt, zu suchen.

Stollen 4 bis 6
Von den Stollen 4 bis 6 ist keiner mehr befahrbar.

Stollen Nr. 7:
Ein ausgedehntes Grubengebäude enthält mehrere Verhaue, deren größter ca. 100m lang, zehn Meter breit und 5m hoch ist.

Stollen Nr. 8:
Ein kleiner, bedeutungsloser Einbau.

Stollen Nr. 9:
In diesem Bau befindet sich eine Zeche mit etwa 100 m Längserstreckung und wenigen Metern Breite, bei einer Höhe von l m. Oberhalb des Stollenmundloches befindet sich eine mehrere Meter tiefe Finge.

Stollen Nr. 10:
Der Bau diente der Unterfahrung des Dürnrain-Reviers und besitzt eine beachtlich große Abraumhalde. Der Stollen ist wenige Meter nach dem Mundloch verbrochen.

Stollen Nr. 11:
Zur Zeit hat der Haderbaustollen noch für die Trinkwasserversorgung Bedeutung. Die umfangreichen Verhaue mit ihren von Nordosten nach Südwesten gerichteten, etwa 200 m betragenden Längserstreckung und einer durchschnittlichen Breite von 50 m sind die größten des ganzen Ramingsteiner Bergbaues.

Stollen Nr. 12:
Vom Griengrubenstollen besteht eine Verbindung zum Stollen Nr. 13.

Stollen Nr. 13:
Das Stollenmundloch liegt in 1.120 m, ca. 50 m östlich der beiden Griengrubenstollen.

Stollen Nr. 14:
Am Fußweg von Ramingstein zum Anwesen Mörder steht in 1.070 m ein Wegkreuz, unterhalb dessen ein mehrere Meter hoher Felsabbruch folgt. Am Fuß der Wand ist der ungefähr 100m lange Stollen eingetrieben, der zur Unterführung des Altenbergreviers geplant, aber vorzeitig verlassen worden war, ohne die Lagerstätte erreicht zu haben. Am Mundloch tritt reichlich Wasser aus.

Stollen Nr. 15:
Der Berghauptmann-Hoffnungsstollen ist oberhalb des unter 14 beschriebenen Wegkreuzes zu finden. Die große Berghalde mit der einst darauf stehenden Ruine einer Bergstube zeugt für die Bedeutung dieses tiefsten Stollens im Altenbergrevier, der als Förderer- und Wasserlösungsstollen betrieben wurde. In jüngster Zeit ist das Mundloch und leider auch die Ruine der Bergstube durch den Straßenbau verschüttet bzw. demoliert worden.

Stollen Nr. 16:
An mehreren Stellen befinden sich an den Abbaustößen Spuren von Schießarbeit.

Stollen Nr. 17:
Am oberen Ende der größten Halde des Altenbergreviers ist am Fuße einer Felswand das verbrochene Mundloch dieses einst sehr bedeutenden Einbaues auffindbar.

Stollen Nr. 18:
Von einem Tagverhau geht eine drei Meter breite, ca. l m hohe Zeche in den Berg, die auf einige Meterzehner noch befahrbar ist.

 

Von einem Befahren der Stollen muß wegen der damit verbundenen Gefahren sowie eines generellen Verbotes abgeraten werden.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Ramingstein


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