Silberbergbau Ramingstein
Chronologische Zusammenfassung 

1443 Erste Lehensvergaben an die Gewerken Moßhaimer und Wendelstein durch Erzbischof Friedrich IV. von Emmerberg.
1459 Abfassung der Ramingsteiner Bergordnung (auf Drängen der Knappen) zwischen Berg- und Hüttenarbeitern, Gewerken und dem Erzbischof
1533

Urkundliche Erwähnung des Haderbaues südwestlich der Burg „Finstergrün".

1564

Errichtung eines neuen Pochwerkes unterhalb der Altenberger Halden. Gleichzeitig wird eine neue Schmelzhütte gebaut.

1577

Mehrere Gruben leiden unter technischen Problemen bei der Wasserhebung.

1606 Der Bergbau beschäftigt 58 Knappen.
1612 Nach einem Zechgelage ertrinkt der Bergrichter Valentin Graf in der Mur.
1615

Das gesamte Revier wird von Erzbischof Markus Sittikus übernommen.

1649 Drei Pochwerke stehen in Betrieb.
1652 Der Ramingsteiner Bergbau beschäftigt 154 Personen.
1673 Ein Geschäftsjahr, in dem man Verluste schreibt.
1707

Erste Erwähnung des Schießpulvers zum Streckenvortrieb.

1741

Technische und wirtschaftliche Schwierigkeiten im Ramingsteiner Bergbau.

1782 Die „Erzbischöfliche Kammer" löst sich von den Ramingsteiner Revieren. Die Gruben werden an privat Gewerken verpachtet, die den Bergbau nur in kleiner Rahmen betreiben.
1812 Die bayrische Regierung erwirbt die Bergbaureviere.
1813

Markscheiderische Aufnahmen gelten als letzte bergmännische Tätigkeit im Altenbergrevier.

Mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Ramingstein


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