Der Fundgrubenunterbau

fundgr50.jpg (34301 Byte)


Die im Hintergrund errichtete Tür sichert die Einfahrt des „Fundgruben“ Unterbaues. Dieser Unterfahrungsstollen ist der tiefstgelegene des gesamten durchschlägigen Systems. 

Derartige Unterfahrungsstollen werden auch als Erbstollen bezeichnet und dienen der Ableitung der Grubengewässer aus den höhergelegenen Abbaulagern.

Der „Fundgruben“ Unterbau stellt eine Besonderheit dar!

Im Jahre 1707 erscheint zum ersten Male in Ramingstein Sprengpulver, und zwar 25 Pfd. zu 21 kr. verrechnet, und ist auch des Sprengens beim Hauptzubau an der Schloßpruggen mehrfach gedacht.

Am 29. Dezember 1707 wurde am Dürrenrain im Fundgrubner Lehenort der vor 10 Jahren gesuchte Durchschlag auf den im Wasser befindlichen Ristnerbau glücklich zu Stande gebracht und das Wasser durch ein Bohrloch gefällt. Nach Lösung desselben nahmen auch die Wässer am Kräofen bei der Schloßpruggen bedeutend ab.

Heute dient der ehemals so wichtige Erbstollen zur Wasserversorgung der Burg Finstergrün.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Ramingstein


Eine Seite zurück

               Lungauer Erzwege             
Die Lungauer Bergbau-Geschichte online
© TAURACHSOFT

zur Startseite