Die Erzwäsche

 
      Die Planen A          Die Kisten B          Die Fässer C
      Der Trog D             Das kleine Gerinne E  



Bei dieser Form der nassen Erzaufbereitung nutzte man die unterschiedlichen Gewichte der Gesteinsbestandteile.

Das über Gerinne zugeführte Wasser schwemmte das feine Erz über den mit Leinentüchern (Planen) ausgelegten Holzboden des „Herdes“.

Dabei setzten sich die schweren Erzteilchen im Gewebe fest, die leichten Mineralien wurden hingegen weggespült.

Nach Abgießen des Wassers befand sich am Fassboden der sogenannte „Planenschlich“ oder „Kernschlich“.

Diese Schlämmarbeit  war ein Arbeitsvorgang, bei dem auch Frauen beschäftigt waren.

Mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Ramingstein

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               Lungauer Erzwege             
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