Abbau-Methoden


     


Feuersetzen:

Diese über 2000 Jahre alte Arbeitsmethode hat sich bis ins 19. Jhdt. gehalten. Durch die enorme Hitze bildeten sich Risse im festen Gesteinsverband. Um die Wirkung noch zu erhöhen, wurden nach dem Brand die Felsen mit Wasser besprengt.


Das gelockerte Gestein wurde mit Schlägel und Eisen oder mit der Brechstange abgebaut.

     

 
Schlägel und Eisen


     


Schießarbeit:

Im Jahre 1627 fanden die ersten Erprobungen des Schießpulvers im Streckenvortrieb statt. Das Versuchsstadium dauerte 60 Jahre und erklärt so den späten Beginn der Schießarbeit im Lungau im Jahre 1707.

Die Bohrlöcher, in die man das Schwarzpulver stopfte, wurden händisch gebohrt. Mit Fäusteln schlug man auf Bohrmeißel (Kronenbohrer), die man am Gestein ansetzte und langsam drehte.

 

Da der Einsatz des Schießpulvers jedoch mit hohen Kosten verbunden war und es außerdem geschulter Arbeiter bedurfte, war auch nach 1707 die Arbeit mit dem Brand noch an vielen Orten üblich.

Mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Ramingstein


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