Spuren am Altenberg

Aufmerksame Wanderer sehen entlang des Lehrpfades immer wieder Überreste von altem Mauerwerk der einstigen Betriebsgebäude.

Da der Bergbau vor mehr als 200 Jahren eingestellt wurde, hat die Vegetation mittlerweile leider viele Anlagenreste und teile der Halden überwachsen. Andererseits ist es der Natur gelungen, die durch den Bergbau bedingten Flurschäden fast zur Gänze wieder zu beheben.

Da man für den Verhüttungsbetrieb und auch bei der Abbaumethode des Feuersetzens Unmengen von Holz benötigte, waren zur Zeit der Bergbautätigkeit die Berghänge rund um Ramingstein kahlgeschlagen. Glücklicherweise bedecken heute wieder dichte Wälder die einst so trostlose Umgebung. Durch das gesamte umliegende Gebiet zieht sich, teilweise nur wenige Meter unter dem Waldboden, ein stark verzweigtes System von Stollen und Schächten bis in eine Tiefe von 200 Metern.

  
Spuren im Berg

Die Länge des Altenberger Streckennetzes unter Tage beträgt mehrere Kilometer. Der Leopoldistollen, die Griengruben sowie die Weiswirthstollen waren einst wichtige Abbaulager. Über Jahrzehnte hinweg bekämpfte man das eindringende Wasser im Grubengebäude nur unzulänglich. 

Erst der Vortrieb eines "Wasserlösungsstollens" (Berghauptmann-Hoffungsstollen) ermöglichte eine wirkungsvolle Entwässerung. Markscheiderische Aufnahmen (Vermessungsarbeiten) im Jahr 1813 gelten als die letzten bergmännischen Tätigkeiten in diesem Bergbaurevier.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Ramingstein


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