Das Aufsuchen der Lagerstätten

Eine schwierige Aufgabe der Bergleute war das Aufsuchen neuer Erzgänge, wobei man verschiedene Methoden kannte.


Aufsuchen der Gänge mit der Wünschelrute und durch Schürfgräben
Die Wünschelrute A  Ein Schürfgraben B

Wurde man beim Goldwaschen in Flüssen fündig, folgte man dem Flusslauf bis ins Quellgebiet und stieß auf diese Weise auf die Goldlagerstätte.

Gelegentlich wurden auch infolge von Felsstürzen im Gebirge Erzausbisse sichtbar. Erzstufen aus solchen Gebieten legte man dann dem Probierer vor, der sie auf ihren Metallgehalt untersuchte.

Erfahrene Bergleute deuteten vorhandene Erze im Erdinneren sogar anhand der Oberflächenvegetation. Eine weitere Möglichkeit bot der Einsatz von Rutengängern.

Ausgestattet mit einer "Wünschelrute" (Haselrute) suchten sie das Gelände ab. An Stellen, an denen die Rute ausschlug, setzte man Pflöcke. Anhand dieser Markierungen wurden dann sogenannte "Schurfgräben" gezogen, die nicht selten auf ergiebige Erzgänge stießen.

Rutengänger sind auch in unserer modernen Zeit wieder gefragte Helfer, wenn es darum geht, Wasseradern oder Erdstrahlen zu orten, auf die sensible Menschen reagieren.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Ramingstein


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