Fahrrinnen durch Erztransporte

Erzhaltiges Gestein wurde aus den Stollen auf die Halden herausgefördert. Von dort brachte man dieses Hauwerk, abhängig von der Lage des Bergbaureviers, mit verschiedenen Transportmitteln ins Tal. Vorhandene Erzwege ermöglichten den Abtransport mit Wagen, zweirädrigen Karren oder Schlitten, vor die man Zugtiere spannte.


Erztransport nach Agricola
Ein Schlitten A  Eine Schleife B  Die Hunde mit Saumsätteln C
Die an einem Strick befestigten Säcke aus Schweinsleder D

Aus hochgelegenen Bergbauregionen (im Lungau bis 2.700 m Seehöhe) brachte man das Erz, in Ledersäcken verpackt, auf Schleifen, die von einem Bergmann gelenkt und gebremst wurden, zu Tal. Auch Tragtiere, deren Saumsättel mit schweren Erzsacken beladen waren, wurden auf schmalen Pfaden geführt.

In Gebieten, wo man keinerlei Transportmittel mehr verwenden konnte, wurden aus Schweinshäuten hergestellte Säcke mit Erz gefüllt und von den Knappen talwärts gezogen. Den Rücktransport der leeren Säcke besorgten eigens dafür eingesetzte Hunde.


Sackzug

Mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Ramingstein


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               Lungauer Erzwege             
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