Bergbau in Unternberg

Über den Bergbau in Unternberg gibt es leider nicht viel Bekanntes zu berichten. Einen ersten Anhaltspunkt bietet das Gemeindewappen, das etwas über die Unternberger Geschichte zu erzählen weis.

Ausgehend von "Emersdorff", "Ermannsdorf" über Ehrenprechtsdorf" bis hin zu "Entersberg" im 17. Jhdt. änderte sich die Namensgebung für den Ort im Wandel der Jahrhunderte häufig.

Der heutige Name Unternberg bürgerte sich erst im 19. Jahrhundert ein. Eine Urkunde belegt die Schenkung König Heinrichs des II. an Erzbischof Hartwig am 1. Dezember 1003. Nach dem Tod des Erzbischofs gingen die Besitzungen wie zuvor vereinbart wieder an das Eigengut des Klosters Nonnberg zurück und verblieben dort bis zum Jahre 1848.

Auf diese Schenkung deutet die Krone im Unternberger Wappen hin. Die drei Kugeln wurden aus dem Nonnberger Stiftswappen übernommen. Der querverlaufende Wellenbalken symbolisiert den Mur – Fluß und das darunter befindliche Bergwerkszeichen deutet auf die einstige Bergbautätigkeit hin.
Im Weiler Stranach an den Abhängen des Schwarzenberges wurde nach Gold geschürft. 1449 wird vom "Goldwaschen umb Emersdorff" berichtet und auch im Jahre 1569 schreibt man über die "Goldwäscherey zu Ermannsdorf". Der Sage nach sollen die Goldvorkommen im Schwarzenberg für einen goldenen Zaun um den Berg ausreichen.


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