Lungauer Geologie
Minerale des Hohe-Tauern-Anteils


Mäßige alpine Kluftminerale (Bergkristall, Feldspate, Rutil, Anata Chlorit usw.): eigentlich selten in Gesteinen der Hafner-Nordseite. 

Im Rotgüldental große Halden des einstigen Arsenbergbaues mit Arsenkies, Pyrit, Magnet- und Kupferkies, Prochlorit, Fe-haltigem Dolomit und Kalzit.

Bedeutende Halden sind noch nächst dem einstigen Kareckhaus vom Goldbergbau Schellgaden vorhanden. Freiäugig sichtbares Gold ist heute kaum zu finden, doch viel gelber Kies (Pyrit) in schichtigen, tauernmetamorphen Erzen mit Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende, Turmalin (Schörl) u.a. . Hier wurde um 1820 erstmals im Gebiet des heutigen Österreich das Wolframerz Scheelit gefunden. 1939 wurde als neues Mineral in Schellgaden das seltene "Phosphorrößlerit" entdeckt und beschrieben. 

Saubere Magnetitoktaeder kommen von der Kareckschulter und von der Wallischalm. Viele schöne Minerale (z. B. Spargelstein) sind einst aus dem Gestellsteinbruch Schellgaden bekannt geworden.

Mineralogische Seltenheiten lieferte beim Autobahnbau der Katschbergtunnel. Und es bleibend anzuwarten, was bei den nun  begonnen Ausbau der Tunnelröhren zutage kommen wird.


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