Lungauer Geologie
Minerale im Muralpen-Kristallin


Altenberg und Dürnrain bei Ramingstein  waren einst bedeutende Blei-Silber-Bergbaue. Keine eigenen Silbererzminerale, sondern silberreicher Bleiglanz bildet die Grundlage, Zinkblende, Kupfer- und Magnetkies waren Erzbegleiter.

Im Weißwandel-Wald bei Ramingstein gab es einen Eisenspat-Bergbau für den Kendlbrucker Hochofen. Auch Fahlerz, Weiß- und Rotgüldigerze sollen benachbart vorgekommen sein. 


Malachit

Brauneisenerz als Oxydationsbildung nach Eisenspaten, dem Turracher Vererzungstyp zugehörig, wurden an der Dreiländerecke Bundschuhbachursprung im obersten Kremsbach und im innersten Kendlbrucker Graben abgebaut.

Aufsammlungen von Mineralen sind auf vielen alten Bergbauhalden, in Steinbrüchen wie an Naturaufschlüssen noch immer möglich. Vor dem Betreten alter, noch offener Stollen sind fachlich nicht Vorbereitete und Ausgerüstete eindringlich zu warnen. Die von Mineralräubern verwüsteten Flußspatvorkommen im Räume des Weißeck in der Riedingscharte sollten ohne Erlaubnis der Forstbehörde gemieden werden.


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               Lungauer Erzwege             
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